Das Montafon ist
unsere zweite Heimat

Philipp und Marc Rhomberg über die enge Beziehung der Bauherren-Familien Frey und Rhomberg zum Posthotel Taube.

Eine tiefe Verbundenheit zu seiner Heimat und die Liebe zur Jagd hat Franz Hubert Rhomberg, den Freunde und Familie liebevoll „Schurle“ nannten, Zeit seines Lebens immer wieder zurück ins Montafon geführt. Weihnachten, Ostern, Sommerferien – kaum ein freier Tag, den nicht die ganze Familie in Schruns oder auf der Jagdhütte in der Gafluna verbracht hätte. Schon damals immer mit von der Partie: die Cousins Philipp Rhomberg und Marc Rhomberg, die nun den Traum von Prof. Dr. Franz „Schurle“ Rhomberg und Walter Frey verwirklichen und das Posthotel Taube in seinem früheren Glanz erstrahlen lassen werden.

Marc und Philipp Rhomberg

„Mein Vater, mein Onkel Walter Frey und ihre Freunde haben sich meistens in der Halle der Taube getroffen, bevor es zur Jagd ging“, erinnert sich Philipp Rhomberg. „Wir sind dann hie und da als kleine Buben im Hotel geblieben – und haben dort ganz brav gewartet.“ Das schelmische Funkeln in seinen Augen verrät, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. „Damals hatten wir schon auch ziemlich viel Blödsinn im Kopf“, lacht Marc Rhomberg und rückt damit die Erinnerung seines Cousins etwas zurecht. „Wir hatten immer eine tolle Zeit hier“, räumt dieser ein. Und auch in einem weiteren Punkt sind die beiden Cousins sich einig: „Das Montafon ist unsere zweite Heimat.“

Regelmässig verbringen die Familien Frey und Rhomberg immer wieder gerne ihre freie Zeit im Montafon. Deshalb erfüllt es die beiden Vertreter der Bauherrenfamilie auch mit Stolz, jetzt zu Ende führen zu können, was bereits die beiden Freunde Walter Frey und Prof. Dr. Franz „Schurle“ Rhomberg durch den Kauf der Taube von ihrem Freund Pepsi Nels in die Wege geleitet hatten: Schruns das Posthotel Taube so zurückzugeben, wie es einmal gestrahlt hat. Besonders wichtig ist den Bauherren dabei vor allem eines: „Das Posthotel Taube soll ein offenes Haus für die Menschen in Schruns und im ganzen Montafon bleiben.“

Franz Hubert "Schurle" Rhomberg mit Jagdhund

Die Jagdsammlung der Familie Rhomberg

Die Familien Frey und Rhomberg teilen nicht nur ihre Passion für das Montafon sondern auch für die Jagd. Über viele Jahrzehnte hat Prof. Dr. Franz „Schurle“ Rhomberg eine umfangreiche Jagdsammlung aufgebaut, die derzeit in einem Nebengebäude des Montafoner Hofs untergebracht ist. Nach Abschluss der Umbauarbeiten werden einige Exponate sowie Gemälde von Prof. Dr. Franz „Schurle“ Rhombergs Vorfahren Hanno Rhomberg (Genremaler, 1819-1864) ihren Weg in das neue alte Posthotel Taube finden.

Was geht, was bleibt und was kommt

„Es geht uns nicht darum, ein vollkommen neues, hypermodernes Hotel zu bauen. Das Haus und der legendäre Gastgarten strahlen eine Kraft aus, die wir unbedingt weiterführen wollen“, betont Philipp Rhomberg.

Marc und Philipp Rhomberg beim Ausmisten.

Einen wesentlichen Teil dieser Kraft machen die großen und kleinen Schätze aus, die in der Taube teils seit vielen Jahrzehnten darauf gewartet haben, gehoben zu werden: Fensterbeschläge, Holztäfer und natürlich der über 200 Jahre alte Montafoner Tisch, an dem sich jeden Freitag der Stammtisch trifft. All das wurde über Wochen und Monate achtsam ausgebaut, verpackt und eingelagert und wird in der neuen alten Taube wieder an seinen angestammten Platz zurückfinden. Beim Ausräumen haben die beiden Cousins zusammen mit Seraphin Tschohl und seinen Freunden etliche Male selbst die Ärmel hochgekrempelt. „Die Familien Frey und Rhomberg sind emotional stark mit dem Ort verbunden“, erklärt Philipp Rhomberg. „Und wenn man emotional mit etwas verbunden ist, dann muss man selbst mit anpacken, sonst wird man nervös. Mein Cousin Marc und ich – wir sind viele Tage im Hotel gestanden und haben viele Dinge ausgeräumt und sortiert. Das ist ein bisschen unser Familiencharakter, selber anpacken.“

„Das Haus strahlt eine Kraft aus, die wir unbedingt weiterführen wollen.“

Philipp Rhomberg

„Wir sind auch eine sehr traditionelle Familie“, ergänzt Marc Rhomberg. Deswegen ist es den Bauherren besonders wichtig, dass die neue alte Taube an die Tradition erinnert und Weltoffenheit mit hoher Qualität und Gastfreundschaft verbindet.

„Vor allem das Herz der Taube, das altehrwürdige Haupthaus, wird erhalten bleiben“, führt Marc Rhomberg die Umbaupläne aus, „Dort werden wir die Balkone in den ursprünglichen Zustand zurückbauen. Der Saaltrakt mit den Gaststuben darunter wird abgebrochen. An dessen Stelle entstehen neue Stuben und neue Zimmer im traditionellen Stil“.

Neben dem bisherigen Stand-Montafon-Gebäude, an dessen Stelle das neue Alpgues-Wellnesshaus errichtet wird, wird auch das alte Postgebäude abgerissen und im traditionellen Stil wieder aufgebaut. „Hier wird es eine neue Bar geben, die sehr offen und auch ein bisschen mondän sein wird“, freut sich Marc Rhomberg. „Schurle-Bar“ wird der neue zentrale Treffpunkt in Schruns heißen. „In Erinnerung an meinen Onkel, einen Menschen, der genauso war wie die neue Bar und das ganze neue Posthotel Taube sein werden: Der Welt zugewandt und Schruns im Herzen verbunden.“